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28.03.1918
19.04.1918
Ende Mai 1918
31.05.1918 01.06.1918
02.06.1918
03.06.1918
04.06.1918
13.06.1918 14.06.1918
17.06.1918
05.07.1918
12.07.1918
15.07.1918
16.07.1918
21.07.1918
22.07.1918
23.07.1918 25.07.1918
27.-29.07.1918
01.08.1918
21.08.1918
31.08.1918
12.09.1918
13.09.1918 14.09.1918
15.09.1918
26.09.1918 01.10.1918
08.10.1918
09.10.1918
10.10.1918
12.10.1918
15.10.1918
20.10.1918 21.10.1918
22.10.1918
24.-25.10.1918
26.10.1918
27.10.1918 29.10.1918
01.11.1918
05.11.1918
08.11.1918
11.11.1918
13.11.1918
14.11.1918 15.11.1918 16.11.1918 17.11.1918 18.11.1918
19.11.1918
22.11.1918
25.11.1918
02.12.1918
14.12.1918
16.01.1919
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Das Regiment übernahm von der rechts benachbarten 19. Ersatz-Division den Abschnitt Bezonvauxbach, Eichbusch, Stützpunkt Bayern und Hohler Zahn. Die Abschnittsgrenze des Res.Inf.Rgt. 106 wurde abermals nach rechts verlegt und wurde bis Ornes ausgedehnt. Das Ruhebataillon, Bagagen und das Geschäftszimmer wurden in Loison untergebracht. Das Res.I.R.106 wurde aus Stellung vor Verdun herausgezogen und durch die 76. Res.Div. ersetzt. Das III. Btl. wurde in Audun le Roman verladen. Das II. Btl. wurde mittags in Arrancy verladen, das III. Btl. wurde in Bergnicourt ausgeladen. Das I. Btl. wurde in Nouillon verladen, der Regimentsstab in Spincourt. Nach kurzer Eisenbahnfahrt kamen die Regimenter hinter der Reimsfront zur Ausladung. Das II. Btl. wurde in Chatelet ausgeladen und kam im Taubertlager unter. Das I. Btl. und der Regimentsstab wurden in Chatelet ausgeladen und kamen im Taubertlager unter. Der Regimentsstab und das III. Btl. erreichen Bazancourt, das II. Btl. macht Biwak bei Bazancourt und das I. Btl. Ortsbiwak in Pomacle. Die Division wurde weiter nach Osten zur Gruppe Borne vorgeschoben. Der Regimentsstab sowie das III. Btl. erreichten bei großer Hitze Bantelay, das II. Btl. das Lager 1/2 km westlich Bouvancourt am Wege Bouvancourt-Hermonville, das I. Btl. das Lager 1/2 km östlich Bantelay. Das Res.Inf.Rgt. 106 löst das I.R. 447 Boujacourt und Chambrecy ab. Der Regimentsgefechtsstand befindet sich im Waldstück 1 km nördlich Chambrecy, die Gefechtsbagage in Faverolles, die Große Bagage und die Geschäftszimmer in Prouilly. Das Res.I.R.106 wurde in der Stellung vom I.R.178 abgelöst und hinter der Front im Lager nordwestlich der Cuissatmühle (I. Btl.), in Prouilly (Regimentsstab und II. Btl.) und in Sapicourt (III. Btl.) untergebracht. Das II. Btl. rückt in die Bereitstellung bei Sarcy, das I. und III. Btl. an die Steilhänge 700 m südöstlich von Tramery und 300 m südlich Coemy. Damit war die Gruppierung der Angriffskräfte (Res.I.R. 106 hinter der Mitte der Regimenter 178 und 351) für die Angriffsschlacht an der Marne vollzogen. 1. Kampftag der Angriffsschlacht an der Marne. Das I. Btl. nimmt das Dorf Nappes ein. 2. Kampftag der Angriffsschlacht. Wiederholte eigene Angriffe auf das Dorf Marsaux. Aus den Kompanien der zusammengeschmolzenen Kompanien des I. und II. Btl. wurde das Bataillon Metzner gebildet. Das III. Btl. wurde bis in die Höhe des Wäldchens von Marsaux vorgezogen. In der Nacht zum 21.07.1918 wurde das Regiment durch das I.R. 158 abgelöst. Bei Tagesanbruch marschierte das Regiment über Bille-en-Tardenois - Coemy nach Savigny und bezog hier Ortsbiwak. In den Kämpfen vom 15.07.-20.07. hatte das Regiment folgende Verluste: Tote: 6 Offiziere, 101 Unteroffiziere und Mannschaften, Verwundet: 11 Offiziere und 435 Unteroffiziere und Mannschaften, Vermißt: 116 Unteroffiziere und Mannschaften. Das I. Btl. marschierte über Cuissatmühle - Trigny - Pouillon - Billers-Franqueux - Loivre - Aumenancourt - St, Etienne nach dem Waldlager Hindenburg-Ost bei Houdilcourt, das II. Btl. bis Villiers-Franqueux und das III. Btl. mit Regimentsstab bis nach Pouillon. Das Regiment versammelte sich im Hindenburg-Lager. Der nächste Tag ist Ruhetag. Das I. und II. Btl. marschierten nach Hauteville, das III. Btl. nach Inaumont, der Regimentsstab nach Novion-Porcien. Das Regiment wird in Novion-Porcien zum Transport nach der Maas-Ostfront nördlich von Verdun verladen. Die 123 I.D. war mit der Eisenbahn über Charleville, Montmedy nach Bezin gelangt und löste dort die 6. bayr. Inf.Div. ab. Das Res.I.R.106 besetzte den rechten Teil der Stellung. Diese Stellung hieß bei den Soldaten “Sanatorium des Westens” und war sehr ruhig. Das Regiment wurde durch die 1. k.u.k. österreichische Inf.Div. abgelöst und rückte bis zum 23.08.1918 in den links benachbarten Abschnitt der 232 I.D. Das Regiment wurde vom I.R. 389 abgelöst. In den folgenden Tagen gelangten die Bataillone über Azannes nach Jametz und wurden in Thonne le Pres (I. und II. Btl.) Nouillon Pont (1. MG-Kp.), in Longuyon (II. Btl.) und in Charency (Regimentsstab, 2. u. 3. MG-Kp.) verladen und nach Ars an der Mosel und Mars la Tour (II. Btl.) verladen. Die 123. I. D. gehört hier zur Armeeabteilung C, vor deren Front ein stärkerer Angriff der Amerikaner erwartet wurde. Der Regimentsstab, das I. Btl. sowie die 1. und 3. MG-Kp. wurden in Ars a. d. Mosel, das II. Btl. mit 2. MG-Kp. in Dorningen und das III. Btl. in Gravelotte untergebracht. Mit der Aufstellung einer Regimentsminenwerferkompanie wurde begonnen. In der Nacht begann der erwartete amerikanische Angriff. Das Res.I.R.106 wurde gegen 02.30 Uhr alarmiert und teilweise in Lastautos zunächst nach Bayonville vorgezogen und dann in der Gegend La Grange-en-Haye-Ferme und Sebastopol-Ferme bereitgestellt. Der Gegner stieß erneut in die Vorfeldzone des I. und II. Btl. vor. Die Bataillone des Regimentes wurden abgelöst und nach der Talmulde östlich der Sebastopol-Ferme zurückgezogen. Das I. und III. Btl. lösten das Landwehr-I.R.94 in der sogenannten Michelstellung zwischen Burg Preny und dem Divisionsplatz zwei km westlich von Preny ab. Großangriff der Amerikaner gegen die Michelstellung. Das Res.I.R.106 wurde aus seinem bisherigen Abschnitt herausgezogen und übernahm auf dem rechten Flügel der Division den Abschnitt des I.R.174 in der Michelstellung südlich Wawille. Die 123 I.D. wurde durch die 8. Landwehr-Division abgelöst. Das Regiment wurde nach Gravelotte (I. Btl.), nach Malmaison und Wernheim (II. Btl.) sowie nach Rezonville (III. Btl.) zurückgezogen. Das Regiment wurde in Ars an der Mosel verladen, soweit nicht schon vorher der Abtransport durch Lastkraftwagen erfolgte. Das Regiment trag über Stenay in Bayonville ein. Die Große Bagage und die Minenwerferkompanie wurden auf dem Landmarsch verwiesen. Noch am Abend mußte das I. Btl. wegen ungünstiger Nachrichten von der Front an des Nordrand des Waldes von Andevanne an der Straße Remonville-Andevanne vorgezogen und bereitgestellt werden. Die 123 I.D. löste in der Nacht zum 12.10.1918 die 236. I.D. in deren Abschnitt von Bantheville ab. Das Res.I.R.106 wurde zunächst als Reserve gehalten. Die Minenwerferkompanie des Regimentes, bestehend aus sechs leichten Minenwerfern, wurde dem I.R. 351 zum Einsatz zur Verfügung gestellt. Das Res.I.R.106 hat eine Gefechtsstärke von 10 Offizieren und 314 Mann. Das II. Btl. löst das rechte Kampfbataillon des I.R.178 bei Bantheville ab. In Stenay traf Ersatz in Höhe von 400 Mann vom Feldrekrutendepot ein. Sie wurden zu einem geschlossenen Bataillon vereinigt. Die Stellung wurde auf das nördliche Ufer des Andonbaches in die Sentastellung zurückgenommen. Ablösung der völlig erschöpften 123.I.D. durch die 28.I.D. Das Res.I.R.106 wird durch das I.R.110 abgelöst. Das Regiment sammelt in Tailly und marschierte weiter zurück nach Beauclair und Stenay. Das Regiment erreicht Mouzay. Das Regiment wurde in Chauvency bei Montmedy verladen. Nach einer Fahrt über Longuyon, Spincourt und Baroncourt wurde das Regiment in Landreas ausgeladen und bezog Unterkunft mit I. Btl. in Landres und dem Waldlager von Syrie, mit II. Btl. in Mouaville, mit III. Btl. und Regimentsstab in Bechamps. In den ersten Novembertagen wurde die 123. I.D. in die Gegend von Metz transportiert und hier als Heeresgruppenreserve untergebracht. Das I. und II. Btl. mit der MG-Kp. beziehen das Fort Goeben, das III. Btl. und die Minenwerferkompanie die Tivolikaserne. Die Division wird der Gruppe Gorz unterstellt. Durch Fußmarsch erreichen der Regimentsstab und die Minenwerferkompanie St. Russin, I. und II. Btl. Mühlen bei Metz, 1. und 2. MG-Kp. Siegach, das III. Btl. mit MG-Kp. Papolsheim. Die 123. Infanterie-Division tritt als Heeresgruppenreserve zur Gruppe Mihiel über. Das Res.I.R.106 erreicht noch am Abend mit dem I. Btl. Mars-la-Tour, mit II. Btl. die Grizieres-Ferme, mit III. Btl. Bionville und der Regimentsstab sowie die Minenwerferkompanie St. Marcel. Das Regiment wurde um 06.00 Uhr früh benachrichtigt, daß um 12.00 Uhr mittags der Waffenstillstand in Kraft tritt. Punkt 12.00 Uhr bricht jäh der Kampflärm ab. Auf beiden Seiten verstummen die Geschütze. Rückmarsch des Res.I.R.106 nach Beriels (Regimensstab, I. Btl., M.W.-Kompanie), nach Gundersweiler-Altstetten (II. Btl.) und Sanringen (III. Btl.) Rückmarsch bis nach Balmünster, Welwingen und Gelmingen. Rückmarsch bis nach Berus, Differten und Bisten. Ruhetag. Das Regiment erreicht Saarbrücken. Weiterer Rückmarsch durch das Saarland nach Spissen (Regimentsstab, I. Btl. und M.W.-Kp.) Neuhäusel (II. Btl.) und Elversberg (III. Btl.). In den Abendstunden wurde das Regiment in Neuhäusel-Kirkel verladen. In langer Eisenbahnfahrt ging es über Homburg - Kaiserslautern - Rheinbrücke bei Speyer - Darmstadt - Aschaffenburg - Schweinfurth - Bamberg - Hof - Plauen nach Leipzig, wo ursprünglich der Ausladung erfolgen sollte. Nach kurzen Aufenthalt wurden die Transportzüge nach Frankenberg weitergeleitet, welches am 22.11.1918 erreicht wird. Es stellt sich heraus, daß das Regiment fehlgeleitet wurde. Weiterfahrt nach Glauchau. In den späten Abendstunden erreicht das Regiment Glauchau. Der Regimentsstab wird im Hotel Stadt Dresden in Glauchau untergebracht, das I. Btl. in St. Egidien, das II. Btl. in Niederlungwitz und Reinholdshain, das III. Btl. in Remse. Die ersten Mannschaften werden entlassen mit Ausnahme der Jahrgänge 1896-99; die am 04.01.1919 zum I.R.139 nach Döbeln versetzt werden. Die übrigen Jahrgänge müssen bis zum 15.01.1919 restlos entlassen sein mit Ausnahme des Auflösungskommandos. Auf dem Schützenplatz in Glauchau werden sämtliche Pferde des Regimentes meistbietend versteigert. Sämtliche Fahrzeuge und Nahkampfmittel wurden dem Bezirkskommando Glauchau übergeben. Laut Regimentsbefehl vom 14.01.1919 gilt das Reserve-Infanterie-Regiment 106 ab dem 16.01.1919 als aufgelöst. Die aktiven Offiziere kehren zu ihren Stammtruppenteilen zurück.
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